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 Geschichtlicher Hintergrund zu : Albanien, Schweiz, Italien

Albanien

Geschichtlicher Hintergrund zu Italien, Schweiz

Hotels in Albanien-Italien-Schweiz

Seit dem Altertum stand Albanien unter Fremdherrschaft (Römer, Byzantiner, Bulgaren). Nach vorübergehender Selbstständigkeit
unter Skanderbeg (1443 - 1468) war es türkische. Provinz. Erst 1912 wurde es unabhängig. 1922 - 1939 regierte A. Zogu, seit 1928
als König. 1939 wurde Albanien von Italien annektiert. 1946 wurde Albanien kommunistische Volksrepublik unter Parteichef
E. Hoxha, der eine stalinistische Politik betrieb. 1960 brach Albanien mit der UdSSR, 1978 auch mit der Volksrepublik China. Nach
Hoxhas Tod 1985 wurde R. Alia Parteichef. Unter Eindruck des politischen Umsturzes in Osteuropa 1989 setzte 1990 eine vorsichtige
Öffnungs- und Reformpolitik ein. Zur scheinbar neuen Freiheit flüchteten im Sommer 1990 einige tausend Albaner in ausländische
Botschaften und erzwangen dadurch die Ausreise (die Albaner sind aber nicht mit den Kosovo-Albanern zu verwechseln, da letztere aus
dem ehemaligen Jugoslawien, jetztigem Serbien - Montenegro stammen)
.

Albanien ist ein Land, welches durch den europäischen Tourismus noch kaum erschlossen ist. Mit unterschiedlichen Gesichtszügen
fasziniert Albanien durch die enormen Unterschiede zwischen arm, reich, alt, neu und die extremen Gegensätze.
Albanien ein Land im Wandel, welches knapp zwei bis drei Stunden Flugzeit vom restlichen Europa entfernt liegt und für
Pioniere, Abenteurer oder jene, welche genug haben von den standardisierten Urlaubszielen empfehlenswert ist.

Hotel-Unterkunft in Albanien, Italien, Schweiz

Italien

Geschichtlicher Hintergrund zu Albanien, Schweiz

Hotels Albanien-Italien-Schweiz

Nach Zusammenbruch des Weströmischen Reichs 476 entstanden auf italienischem Boden germanische Nachfolgereiche. Der germanische
Söldnerführer Odoaker wurde 493 vom ostgotenkönig Theoderich im Auftrag Ostroms gestürzt. Auch das ostgotische Reich brach bereits
553 zusammen, und Italien wurde oströmische Provinz. Seit 568 fielen die Langobarden in Ober-Italien ein, so dass Italien in einen
langobardischen und einen byzantinischen Teil getrennt wurde. Die Pippinsche Schenkung 754 sicherte dem Papsttum Rom, Perugia und
Ravenna. Karl der Grosse vernichtete 774 das langobardische Königreich. Unter-Italien blieb byzantinisch; im 9. Jahrhundert eroberten
die Araber Sizilien. Durch die karolinsche Reichsteilung von Verdun fiel Italien an Lotharingien. Das Regnum Italicum blieb seit der
Kaiserkrönung Ottos des Grossen bis zum Tod Friedrichs II (962 - 1250) Teil des römisch-deutschen Kaiserreichs. Die Städte gewannen
immer grössere Bedeutung und Unabhängigkeit (Genua, Pisa und Venedig). Die zum Teil von Sarazenen besetzten byzantinischen Gebiete
Siziliens und Kalabriens wurden im Lauf des 11 Jahrhunderts von Normannen erobert. Die normannischen Fürstentümer wurden 1130 von
König Roger II
zu einem Staat vereinigt. Die Heirat Kaiser Heinrichs VI mit der Erbin des Normannenreichs, Konstanze, vereinigte zum ersten
mal seit dem Untergang Westroms fast ganz Italien unter einer Herrschaft. Dem Staufer Friedrich II gelang nicht nur in Süd-Italien der Aufbau
des ersten modernen Beamtenstaats im Abendland, sondern im Kampf mit Papst Gregor IX und den Lombardischen Städten auch die Festigung
seiner Macht in Italien. Mit der Hinrichtung Konradins in Neapel 1268 brach die stauffsche Herrschaft zusammen. Karl von Anjou vermochte
wie sein Nachfolger Robert von Neapel 1309 - 1343 seinen Einfluss über ganz Italien auszudehnen. Im 14. / 15. Jahrhundert gewannen unter
anderen die Republiken Venedig und Genua, die Fürstentümer der Visconti und Sforza (Mailand), der Este (Modena) und der Scaliger (Verona)
an Einfluss und Bedeutung. Mit Beendigung des Schismas 1415 festigte sich auch der Kirchenstaat wieder. In Florenz setzten sich die Medici
durch, und nach dem Frieden von Lodi 1454 herrschte ein Gleichgewicht von fünf Mittelstaaten (Neapel-Sizilien, Florenz, Kirchenstaat, Mailand,
Venedig).
Der Machtkampf um Italien zwischen Frankreich, Spanien und den deutschen Habsburgern endete im 16 Jahrhundert mit der
Niederlage der Franzosen. Mailand kam mit Neapel-Sizilien und Sardinien an Spanien. Die spanische. Vorherrschaft dauerte bis zum Spanischen
Erbfolgekrieg. Im Utrechter Frieden 1713 gewann Piemont-Savoyen Montferrat, Sizilien und die Königskrone. Österreich erhielt Anfang des
18. Jahrhunderts Mantua und die Lombardei, Neapel und Sardinien. Die Toskana fiel 1737 an die Habsburger. Die Französische Revolution
zerstörte die im Frieden von Aachen 1748 geschaffene Ordnung. Verschiedene Republiken wurden 1802 zur italienischen Republik umgebildet.
Napoleon liess sich 1805 zum König von Italien krönen. Piemont, das Königreich Etrurien (Toskana), die Ligurische Rep. (Genua) und Rom wurden
mit Frankreich vereinigt. Nur in Sizilien und Sardinien hatten sich die bisherigen Dynastien behaupten können. Der Wiener Kongress stellte die
alte Ordnung weitgehend wieder her: Venetien und die Lombardei fielen an Österreich. Der Kirchenstaat wurde erneuert. Das bourbonische
Königreich Neapel
und das Königreich Sardinien-Piemont wurden erneuert. Als Reaktion auf die österreichische Fremdherrschaft entstand eine
Einheits- und Freiheitsbewegund, das "Risorgimento". 1859 verlor Österreich die Lombardei an Sardinien-Piemont. C. Cavour gelang es, die
Staaten Mittel-Italiens, Romagna und das Königreich Sizilien (mit Hilfe Giuseppe Garibaldis) zum Anschluss an Sardinien zu gewinnen.
Es entstand das Königreich Italien. Im preussich-österreichischen Krieg 1866 gewann Italien Venetien und 1870 Rom, das nunmehr Hauptstadt
wurde. Die mit Frankreich entstandenen Zerwürfnisse führten zum Abschluss des Dreibunds mit Deutschland und Österreich-Ungarn 1882.
1881 - 1885 besetzte Italien in Afrika das Gebiet von Eritrea, 1889 die Somaliküste; 1911 / 1912 gelang die Erwerbung von Tripolis und der
Cyrenaica. Italien blieb bei Ausbruch des I. Weltkriegs neutral. Aber 1915 erklärte es Österreich und 1916 Deutschland den Krieg. Der Friede
von Saint-Germain brachte Italien die Brennergrenze, Görz, Triest, Istrien, Teile der Küstenlandes und Zara ein. Innenpolitische Krisen führten zum
unaufhaltsamen Aufstieg der von Mussolini gegründeten faschistischen Bewegung. Durch den Marsch auf Rom zwang Mussolini Viktor Emanuel III,
ihm die Regierung zu übertragen 31.10.1922. Mussolini errichtete einen autoritären Staat (Parteienverbot) und einigte sich mit der Kirche in den
Lateranverträgen von 1929. 1936 überfiel Italien Äthiopien, 1939 wurde Albanien erobert. Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs erklärte Italien,
1940 Frankreich den Krieg. Nach Abschluss des Dreimächtepakts mit Deutschland und Japan 1940 eröffnete Italien erfolglos den Krieg gegen
Griechenland und in Nordafrika. 1943 wurde Mussolini gestürzt und ein Waffenstillstand mit den im gleichen Jahr in Italien gelandeten Alliierten
geschlossen. 1946 wurde die Republik proklamiert. Durch den Pariser Frieden vom 10.2.1947 verlor Italien Rhodos, den Dodekanes und Istrien;
es verzichtete auf alle Kolonien in Afrika; Italien entschied sich für die Republik. Umberto II dankte ab. 1954 wurde die Triest-Frage mit Jugoslawien
gelöst. Die Südtirol-Frage fand erst 1971 eine befriedigende Lösung.

Hotel-Unterkunft in Albanien, Italien, Schweiz

Schweiz

Geschichtlicher Hintergrund zu Albanien, Italien

Hotels Schweiz-Albanien-Italien

Der keltische Volksstamm der Helvetier wanderte um 100 v. Chr. zwischen Jura und Alpen ein und wurde 58 v. Chr. von Cäsar bei
Bibracte unterworfen. 15 v. Chr. wurden auch die in den Ost-Alpen lebenden Rätier von Rom unterworfen. Um 445 eroberten die Burgunder
von Südwesten her das Wallis und das Gebiet bis zur Aare; im Tessin und in Graubünden konnte sich die bisherige Bevölkerung halten,
während das übrige Land von den Alemannen besiedelt wurde. Im 6. Jahrhundert wurde das heutige Staatsgebiet dem Fränkischen Reich an-
gegliedert; 843 kam die Ost-Schweiz an das Deutsche Reich, im 11 Jahrhundert auch die West-Schweiz; Territorialherrschaften bildeten sich.
Gleichzeitig erkämpften sich die Länder Uri und Schwyz sowie einzelne Städte die Reichsfreiheit. Die Eidgenossenschaft entstand durch den
Zusammenschluss der 3 Urkantone: Uri, Schwyz und Unterwalden 1291. Der Ewige Bund wurde 1332 um Luzern,1351 um Zürich, 1352 um
Glarus und Zug und 1353 um Bern vergrössert. 1389 mussten die Habsburger die Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft anerkennen, die ihr
Territorium allmählich erweiterte. Die endgültige Loslösung vom Deutschen Reich wurde im Westfälischen Frieden 1648 bestätigt. Mit dem
Beitritt von Basel und Schaffhausen 1501 und Appenzell 1513 wurde der Bund zur Eidgenossenschaft der 13 Orte. - Die Reformation wurde in
der deutschen Schweiz von H. Zwingli von Zürich aus und in der welschen Schweiz von Genf aus durch J. Calvin eingeführt. 1798 entstand die
Helvetische Republik. Die Schweiz wurde zunächst Einheitsstaat. Durch die Mediationsakte vom 1803 wurde die Schweiz ein Staatenbund von
19 souveränen Kantonen. Auf dem Wiener Kongress von 1814 / 1815 erlangte die Schweiz die Anerkennung dauernder Neutralität. Es bestanden
jetzt 22 Kantone; nach dem Sonderbundskrieg 1847 wurde die Schweiz durch die liberale Verfassung 1848 in einen Bundesstaat umgewandelt.
Im ersten und zweiten Weltkrieg bewahrte die Schweiz die Neutralität. 1971 wurde auf Bundesebene das Wahl- und Stimmrecht für Frauen ein-
geführt. 1978 wurde durch Volksabstimmung die die Gründung eines neuen Kantons Jura aus Teilen des Kantons Bern beschlossen.

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